Tipps für eine sichere Cloud

Home / Internet / Tipps für eine sichere Cloud

Zu den aktuellen und vor allem wichtigen Trends in der IT-Branche zählen die sogenannten Cloud Speicher. Diese Clouds weißen oftmals enorme Sicherheitslücken auf. Mit Hilfe der neuen Versionen der Clouds können die Lücken in der Sicherheit gelöst werden. Das Stichwort hierbei lautet Private Cloud.

 

Für nahezu jede einzelne Anwendung gibt es eine eigene Cloud-Version. So sind etwa die modernen iPhones ständig und ununterbrochen mit ihrer eignen iCloud verbunden. Uns werden immer mehr und neuere Produkte angeboten mit dem Versprechen, dass eine Cloud-Lösung die beste Wahl darstellt um ein Backup ortsunabhängig zu sichern, unendliche Rechenleistung oder durch einen Cloud-Speicher mehr Flexibilität und Platz zu erhalten.

Nach den bekanntwerden von Datenschutzskandalen setzt kaum ein Unternehmen mehr auf die Technologie der Clouds, egal wie produktivitätssteigernd oder innovativ diese Cloud-Lösung ist. Einige meiner Kunden sind dagegen noch einen Schritt Rückwärts „weg von der Cloud“ gegangen. Dies stellt einen guten Weg dar und bietet gute Voraussetzungen für neue, daraus resultierenden Lösungen wie etwa einer Private-Cloud oder das Einbringen einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Warum ein Cloud Speicher sinnvoll ist

 

Ich gehe einfachheitshalber davon aus, dass sie auf einen Server beruflich zugreifen können, auf dem alle relevanten und geschäftlichen Daten abgelegt sind. Sollte dem nicht so sein und es steht kein firmeneigener Server zur Verfügung, kann zum Austauschen und Sichern der Dateien alternativer Weise auf eine Cloud-Lösung gesetzt werden.

 

Dies hat folgende Vorteile:

  • Datenzugriff via App oder Browser
  • Zugleich Datensicherung als digitales und zusätzliches Backup
  • Völlig unkomplizierte Synchronisation auf verschiedenen Geräten
  • Datenaustausch in Echtzeit möglich für Teams, deren Mitarbeiter von diversen Standorts aus arbeiten

 

Einige Betriebe, für die ich arbeite, haben ihre IT-Umgebung mittlerweile vollständig in eine Cloud für ihr Business verlagert. Passt die benötigte Datenmenge in keinen Cloud Speicher oder es ist kein Zentraler Standort inkl. Server vorhanden, ist diese Version durchaus sinnvoll. Der E-Mail verkehr läuft dann über eine Hosted-Kerio- oder Hosted-Exchange-Lösung und als Datenserver kommt ein Cloud-Speicher inklusive Synchronisierter Offline-Variante zum Einsatz. Damit wird ein lokales Arbeiten auch ohne Online-Zugang sichergestellt.

Kurz Erklärt

 

Die Private Cloud

 

Mit dieser Cloud-Version genießt man alle Vorteile einer normalen Cloud. Jedoch behält der Anwender die Kontrolle. Beispielsweise kann bei Bedarf ein interner Server um innovative Cloud-Anwendungen erweitert werden. Wer darauf Zugriff erhält und wer nicht kann der Anwender selbst bestimmen.

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

 

Fast wöchentlich kommen seit 2014 neue Produkte und Produkterweiterungen auf dem Markt, welche eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung beinhalten. Diese Technologie lässt sich auch auf Cloud-Servern anwenden, welche nicht in einem eigenen Serverraum untergebracht sind. Hierbei liegen lediglich die verschlüsselten Daten auf einem fremden Server und können von keinem außer dem Schlüsselinhaber ausgelesen werden.

Die Dropbox

 

Bis dato ist der Filehosting-Dienst Dropbox einer der meistgenutzten und bekanntesten Cloud-Speicher. Bereits mit seiner Gründung im Jahr 2007 hat das dahinter stehende kalifornische Unternehmen das plattformübergreifende Prinzip eines einfachen Datenaustausches verständlich realisiert. Im Hintergrund läuft die Software während auf dem Rechner des Benutzers ein lokales, virtuelles Laufwerkt in Form eines Ordners erzeugt wird. Dieser lässt sich optisch nicht von anderen Ordnern unterscheiden und funktioniert nach demselben Prinzip. Die hinterlegten Daten lassen sich sowohl herauskopieren, als auch ablegen. Das Besondere daran ist, dass der Ordnerinhalt ständig mit dem Cloud-Speicher synchronisiert wird. Hierzu muss jedoch eine bestehende Internetverbindung herrschen.

Neben den privaten Gebrauch findet die Dropbox im geschäftlichen Umfeld immer mehr Anwendung. Hier ist Vorsicht geboten, denn auf die Daten in der Dropbox könne Unberechtigte Personen sehr leicht Zugriff erhalten. Auf dem Markt kursieren mittlerweile Angriffswerkezuge wie etwa DropSmack. Mit diesem erhalten Hackern die Möglichkeit einzelne Daten der Dropbox von Dritten zu infizieren.

Deshalb sollten Sie sich lieber die Anbieter genau ansehen anstatt den lokalen Server für die Cloud zu nutzen. Setzen Sie für einen sicheren geschäftlichen Einsatz auf einen vertrauensvollen Anbieter, welcher für Sie in einem Störungs- oder Problemfall sofort erreichbar ist. Ebenso funktional, aber nur für den privaten Einsatz geeignet sind kostenfreie Lösungen wie die Dropbox oder Google Drive.