Acaneos
Image default
Angebote

8 Tipps gegen Stress und andauernde Überreizung

In einer immer schnelllebigeren Welt ist Stress allgegenwärtig. Und obwohl längst bekannt ist, dass Stress auf Dauer körperlich wie mental krank macht, wird an den gesamtgesellschaftlichen Ursachen nicht gearbeitet. Städtischer Lärm, die ständige Erreichbarkeit privat und im Job sowie hohe Anforderungen sorgen dafür, dass man das Gefühl hat, nie zur Ruhe zu kommen. Mit der Zeit können daraus ernsthafte gesundheitliche Probleme entstehen. Umso wichtiger ist es, Strategien zu entwickeln, den Stress in den Griff und den Kopf wieder freizubekommen.

 

So entsteht Stress und chronische Überforderung

Stress entsteht, wenn private und/oder berufliche Anforderungen länger anhalten als es die persönliche Belastungsgrenze aushält. Kurz gesagt: Wer unter Dauerfeuer steht und niemals Pause hat, bricht früher oder später zusammen! Der Körper reagiert auf diesen Ausnahmezustand mit der Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol und Adrenalin. Kurzfristig können diese Hormone sogar leistungssteigernd wirken, langfristig führen sie allerdings zu Erschöpfung, innerer Unruhe und andauernder Überreizung.

 

Die Symptome bei lang anhaltendem Stress sind durchaus vielfältig. Bei den meisten zeigen sich Schlafprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten, erhöhte Reizbarkeit, Probleme mit der Verdauung, Kopf- und Rückenschmerzen, zunehmender Leistungsabfall sowie Depressionen. Bleibt dieser Zustand bestehen, kann er das Immunsystem schwächen und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen bzw. ernsthafte Krankheiten nach sich ziehen.

 

Hier sind einige Tipps, die helfen können, den Stress abzubauen:

 

Tipp 1: Viel Bewegung an der frischen Luft

Regelmäßige Bewegung ist ein bewährtes Mittel gegen Stress und hilft insbesondere bei depressiven Verstimmungen. Mit regelmäßiger Bewegung ist nicht unbedingt Hochleistungssport gemeint. Wichtig ist in erster Linie, überhaupt in Bewegung zu kommen, z. B. durch einen Spaziergang, und vor allem den Körper mit Sauerstoff zu versorgen.

 

Dadurch werden Endorphine freigesetzt, sogenannte Glückshormone, die zu einem merklichen Anstieg der Stimmung führen können. Egal, ob 15 Minuten, 30 Minuten oder eine Stunde, je stressiger du dich fühlst, umso eher solltest du dir eine Auszeit gönnen! Nimm das Gefühl der Überforderung nicht als etwas Negatives wahr, sondern registriere, dass dein Körper dir damit sagen will, dass es höchste Zeit für eine Pause ist.

 

Tipp 2: Atemtechniken anwenden

Obwohl jeder weiß, dass Atmen lebenswichtig ist, unterschätzen viele Menschen die Wirkung der eigenen Atmung. Durch einfache Atemtechniken kannst du dein Nervensystem beruhigen und akute Stressreaktionen abfedern. Eine besonders wirksame Methode ist die sogenannte 4-7-8-Technik: Du atmest vier Sekunden lang ein, hältst den Atem sieben Sekunden und atmest anschließend acht Sekunden lang wieder aus. Schon nach wenigen Wiederholungen stellt sich ein Gefühl von Ruhe ein. Atemübungen lassen sich überall anwenden, ob am Schreibtisch, in der Bahn oder vor dem Einschlafen und sind besonders hilfreich bei Panikattacken, da man oft unbewusst hyperventiliert, ohne es mitzukriegen.

 

Tipp 3: Meditieren

Meditation ist eine bewährte Methode, um den Kopf zu ordnen und das Gedankenkarussell zu stoppen. Es gibt zahlreiche Ansätze, vom klassischen Sitzen in Stille über geführte Meditationen bis hin zu achtsamen Bewegungen wie Yoga. Schon zehn Minuten täglich können helfen, die innere Balance zurückzuerlangen. Moderne Apps erleichtern den Einstieg, indem sie Schritt für Schritt Anleitungen und passende Übungen anbieten. Auf lange Sicht fördert Meditation nicht nur Gelassenheit, sondern auch eine höhere Resilienz gegenüber stressigen Situationen.

 

Tipp 4: Auf einen geregelten Tag- und Schlafrhythmus achten

Unregelmäßige Schlafenszeiten sowie dauerhaft wechselnde Tagesstrukturen verstärken das Gefühl von Überlastung und Orientierungslosigkeit. Ein fester Rhythmus signalisiert dem Körper Sicherheit und sorgt dafür, dass er zwischen Anspannung und Entspannung besser hin und her wechseln kann. Versuche daher so oft wie möglich, zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und aufzustehen. Feste Essens- und Pausenzeiten helfen ebenfalls dabei, deinen Tag übersichtlicher zu gestalten. In stressreichen Phasen gilt dies umso mehr!

 

Tipp 5: Natürliche Hilfsmittel nutzen

Neben Bewegung und mentalen Techniken können auch natürliche Mittel hilfreich sein. Kräutertees mit Melisse oder Baldrian wirken beruhigend und unterstützen das Einschlafen. Nahrungsergänzungsmittel wie Magnesium können Muskelverspannungen reduzieren und generell solltest du bei permanenter Überlastung auf die nötige Nährstoffzufuhr nicht verzichten. Denn je stressiger und aufwühlender dein Alltag ist, umso mehr zehrt dies an den natürlichen Ressourcen, die dein Körper zur Verfügung hat. Sind diese aufgebraucht, bist du nicht mehr ausreichend vor Krankheitserregern gefeit. Eine Erkältung oder Grippe kannst du dann auch als Zeichen deines Körpers werten, dir endlich eine Pause zu genehmigen.

 

Um jedoch gar nicht erst krank zu werden, berichten immer mehr Menschen von positiven Erfahrungen mit CBD-Produkten. Diese gibt es in zahlreichen Darreichungsformen. In vielen Smartshops online findest du eine große Auswahl an CBD-Produkten, die dir deine innere Ruhe wieder zurückbringen können.

 

Tipp 6: Digital Detox

Unzählige Nachrichten und ein endloser Strom an Informationen belasten, zerren an deinem Nervenkostüm? Dann solltest du vielleicht einfach mal den Stecker ziehen – wörtlich wie im übertragenen Sinne! Digital Detox heißt hier das Zauberwort. Das bedeutet jedoch nicht, komplett offline zu gehen, sondern bewusst Zeiten einzurichten, in denen Smartphone, Laptop & Co. bewusst ausgeschaltet bleiben. Manche nutzen feste Handy-freie Zeiten am Abend, andere legen am Wochenende komplette Bildschirm-Pausen ein. Der Effekt ist meist schnell spürbar: Der Kopf wird klarer und die innere Ruhe kehrt zurück.

 

Tipp 7: Urlaub

Ein Urlaub schafft Abstand zu den alltäglichen Verpflichtungen und ermöglicht es, den Stresspegel deutlich zu senken. Wenn du merkst, dass nichts mehr geht, bist du möglicherweise einfach urlaubsreif! Dabei muss es nicht immer eine Fernreise und das Entdecken neuer Kulturen sein. Auch ein verlängertes Wochenende in einer neuen Umgebung oder ein Aufenthalt in der Natur kann ausreichen, um Kraft zu tanken. Wichtig ist, den Urlaub aktiv für Erholung zu nutzen und nicht mit Terminen oder Aufgaben vollzupacken.

 

Tipp 8: Das Übel an der Wurzel packen

Wenn die genannten Tipps keine nachhaltige Wirkung zeigen, ist es ratsam, die eigenen Lebensumstände genauer zu betrachten. Manchmal liegt die Ursache für chronischen Stress tiefer. Ein Job, der dauerhaft unzufrieden macht, eine Wohnsituation, die keine Ruhe zulässt, oder Beziehungen, die belasten, können Auslöser sein. In solchen Fällen kann ein größerer Schritt wie ein Jobwechsel, ein Umzug oder eine andere grundlegende Veränderung helfen. Das erfordert Mut, kann aber langfristig der entscheidende Weg zu mehr Gelassenheit und Lebensfreude sein.

 

Was du in akuten Stresssituationen vermeiden solltest

Gerätst du in eine besonders belastende Situation, ist es verlockend, zum Handy zu greifen, ungesunde Snacks zu essen oder dich mit Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln abzulenken. Gerade Rauschzustände, z. B. ausgelöst durch einen Meskalin-Kaktus, können neue Eindrücke vermitteln, die wie ein Ausweg aus dem vorherigen Hamsterrad erscheinen. Langfristig führen solche Dinge aber eher zu weiterer Belastung, sodass du lediglich Symptome behandelst, ohne wirklich etwas zu verändern.

 

Daher ist es besser, sich der Situation und seinen Ängsten zu stellen und lieber zuerst mit jemandem darüber zu reden (Freund, Partner, Arzt, etc.), bevor man eine Entscheidung trifft, die man hinterher bereut.