Tauwürmer

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Der Tauwurm, auch “Aalwurm” oder “gemeiner Regenwurm” genannt, gehört zu den am weit verbreitetsten Würmern Europas. Mit einer stattlichen Länge von bis zu 30 cm gehören sie auch zu den größten Vertretern ihrer Art, hier in Europa. Ihr wissenschaftlicher Name ist Lumbricus terrestris, benannt vom schwedischen Naturforscher Carl von Linné.

Merkmale des Tauwurms

Die Größe der Tauwürmer sticht klar neben verwandten Arten hervor, außerdem ist das spitze Vorderende, sowie das abgeflachte und schmalere Hinterende charakteristisch für den Tauwurm. Die Färbung des Wurms verläuft von rötlich bis bräunlich, der Rücken der vorderen Hälfte des Tauwurms ist dabei deutlich dunkler gefärbt. Bis zum hinteren Ende des Wurms nimmt dies allerdings ab und die Färbung wird schwächer und heller.
Tauwürmer weisen außerdem wesentlich mehr Segmente auf als andere Arten, auch schon alleine aufgrund ihrer Größe. So sind es im Durchschnitt 180 Segmente bei einem Tauwurm, andere Arten haben im Schnitt nur 135 bis 150 Segmente.

Lebensraum und Nahrung

Der gemeine Regenwurm lebt vor allem in Wiesen oder Lehmböden, häufig ist er auch im eigenen Garten anzutreffen. Bis zu 3 Meter tief gräbt er sich in die Erde, welche er dabei auflockert – dies sorgt für eine gute Wasserversorgung der Pflanzen und fördert somit indirekt das Wachstum. Ernähren tut der Tauwurm sich von allerlei Pflanzenresten, wenn nötig auch von Obst- oder Gemüseabfall.

Fortpflanzung

Bei Tauwürmern handelt es sich um Zwitter, allerdings ist ein Partner zur Vermehrung notwendig, da sie nicht zur Selbstbefruchtung fähig sind. Hauptsächlich findet die Paarung im Frühsommer und Herbst statt, sie ist aber auch abhängig von günstigen Witterungsverhältnissen. Nach der Ablage der Kokons, aus welchen die Würmer schlüpfen vergeht meist ein halbes Jahr. Die Geschlechtsreife bei Tauwürmern wird mit einem Jahr nach dem schlüpfen erreicht.

Nutzung der Tauwürmer

Der gemeine Regenwurm ist hilfreich für Gärtner, da er die Qualität der Böden aufwertet und das wachsen der Pflanzen vereinfacht. Aus diesem Grund wird er auch als Bioindikator für unsere Böden genutzt.
Eine besondere Beliebtheit haben die Tauwürmer bei Anglern, da sie allerlei Fische anlocken sind sie ein ausgesprochen effektiver Angelköder.

Züchtung

Tauwürmer zu züchten könnte sich schwieriger gestalten als bei anderen Würmern, dennoch ist es ganz sicher nicht unmöglich.
Man benötigt ein Gefäß, welches ungefähr 20 Liter fasst, da Tauwürmer meist viel Platz brauchen. Belüftungslöcher sind eindeutig notwendig, sowie ein Abfluss damit die Erde nicht zu feucht ist und sich eventuell Schimmelpilze bilden könnten.
Damit die Würmer an Ort und Stelle bleiben empfiehlt sich noch den Zuchtbehälter zu schließen, oder eine Lichtquelle anzulassen. Tauwürmer sind eher lichtscheu und werden deshalb eher nicht an die Oberfläche kommen.

https://regenwurmer.de/tauwuermer-und-ihre-vorteile/
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