Diesel Skandal: VW muss Schadensersatz zahlen

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Am frühen Montagmorgen hat der Bundesgerichtshof in einem Grundsatzurteil entschieden, dass den Kunden bei Rückgabe des Autos ein Anspruch auf Schadensersatz zusteht. Allerdings müssen die gefahrenen Kilometer auf die Entschädigung angerechnet werden. Der Volkswagen Konzern möchten den Klägern nun eine Einmalzahlung anbieten.

In einem früheren Verfahren, hatte das Oberlandesgericht Koblenz einem Diesel-Käufer aus Rheinland-Pfalz für die Rückgabe des Wagens circa. 26.000 Euro und Zinsen zugesprochen. Grund war eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung, so das Gericht.

Auch im aktuellen Verfahren in Karlsruhe hat der VW-Konzern verloren. Der Vorsitzende Richter Stephan Seiters sagte, dass VW durch bewusste und gewollte Täuschung die Dieselautos mit der unzulässigen Abschalteinrichtung auf den Markt gebracht habe. Der Käufer hat den Schaden bereits durch den Abschluss des Kaufvertrags erlitten. Der Wagen sei nicht voll brauchbar, so Seiters. Die einzelnen Käufer müssen sich aber die Nutzung des Wagens anrechnen lassen. Je länger mit dem Auto gefahren worden ist, desto weniger Geld gibt es am Ende.

VW möchte den knapp 60.000 Klägern in Deutschland, nach dem aktuellen Karlsruher Urteil nun eine Einmalzahlung anbieten. Der Käufer muss den Wagen sogar nicht zurückgeben und kann diese behalten.

Schon Ende Februar hat sich VW und die Verbraucherzentrale Bundesverband ( vzbv) auf einen Vergleich für mehr als 250.000 vom Abgas Skandal betroffene Dieselfahrer geeinigt. Diejenigen,die den Vergleich annehmen bekommen zwischen 1350 und 6250 Euro ausgezahlt.

Falls Sie auch vom Diesel Skandal betroffen sind, können Sie über “Suche Anwalt” ihren passenden Anwalt für einen solchen Fall finden.

Die Hälfte aller Menschen hat kein Internet

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Laut Tim Bernes-Lee Web Erfinder hat die Hälfte aller Menschen keine Zugang zum Internet.

Kurz zusammengefasst

 

  • 2025 sollen drei Viertel aller Menschen weltweit einen Internetzugang haben, so das Ziel der UN
  • Tim Berners-Lee, der Gründungsvater des Internets sagt diese wäre nicht möglich.
  • Momentan hat die Hälfte der Menschheit keinen Internetzugang.

Milliarden Menschen habe noch immer keine Zugang zum Internet. So sagt es der Web-Foundation-Präsident Adrian Lovet.

Die UN hat ein klares Ziel, bis zum Jahr 2025 sollen immerhin 75 Prozent aller Menschen einen Internetzugang News haben. Die Web Foundation aber sagt, das Ziel der UN ist nicht machbar und kann nicht erfüllt werden. Man müsse froh sein, bis dahin, wenn 70 Prozent der Menschen in irgendeiner Form überhaupt Zugang haben.

 

In Afrika sind es 28 Prozent mit einem Zugang

Menschen die ohne Internet sind, leben in der Regel in armen Ländern, so sagt es die Organisation. In Afrika sind es gerade mal 28 Prozent der Menschen die Zugang zum Internet haben. Aber auch in Europa und Amerika sind die Probleme bekannt.

In New York sind es immerhin ein Drittel der Haushalte die keine Anschluss besitzen. In Spanien leben 19 Prozent ohne Anschluss. Es muss sofort etwas getan werden, denn es kann sich noch über Jahrzehnte hinziehen, bis weltweit alle Menschen Online sein können.

Die Organisation hat sich im Jahre 2009 gegründet und hat ihren Sitz in Genf. Sie setzen sich unter anderem dafür ein, dass alle Menschen auf der ganzen Welt die gleichen Chance haben ins Internet gehen zu können.